
Modernisierung des intelligenten Verkehrsmanagement in Porto

Projektzusammenfassung
Die schnell wachsende Metropolregion Porto sah sich mit steigenden Anforderungen an die Kapazität der Verkehrsinfrastruktur, die Koordination von Verkehrsknotenpunkten und die Integration des öffentlichen Nahverkehrs konfrontiert. Das bestehende Verkehrssystem erlaubte keine ausreichend flexible Reaktion auf die dynamischen Verkehrssituationen und erforderte den Übergang zu einem modernen, adaptiven und vollständig integrierten Mobilitätsmanagement.
Die Stadt setzte daher eine umfassende Transformation des Verkehrssystems um, um den Verkehrsfluss zu erhöhen, zu optimieren und den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs in der gesamten Metropolregion zu rationalisieren. Das Projekt wurde zu einem wichtigen Schritt in Richtung der Entwicklung intelligenter Mobilität und des Aufbaus einer datengestützten Verkehrsinfrastruktur.
Das Projekt umfasste die Einführung eines adaptiven Verkehrsmanagement und die Vernetzung von Ampeln mit Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs über V2X-Kommunikation. Auf der BRT-Strecke wurde diese Technologie eingesetzt, um Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs an ampelgeregelten Kreuzungen Vorrang einzuräumen.

Projektziele
Ziel des Projekts war die Entwicklung eines modernen Verkehrsleitsystems, das Folgendes ermöglicht:
- Zentrale Steuerung der Infrastruktur großflächiger Kreuzungen
- Priorisierung des öffentlichen Nahverkehrs mittels V2X-Kommunikation
- Interoperabilität heterogener Technologien
- Schaffung der Grundlage für die zukünftige Entwicklung intelligenter Mobilität

Ergebnis
Die Implementierung des V2X-Systems im 4 km langen BRT-Korridor, der 26 Kreuzungen und 7 Haltestellen umfasst, ermöglicht es, Bussen an ampelgeregelten Kreuzungen Vorfahrt zu gewähren. Dadurch kann ein Bus die gesamte Strecke inklusive Haltestellen in 11 Minuten zurücklegen.
Das Ergebnis sind ein höherer Verkehrsfluss, eine effizientere Koordination des Verkehrsnetzes und eine verbesserte Qualität des öffentlichen Nahverkehrs. Gleichzeitig schafft das System eine langfristig nachhaltige Grundlage für die Entwicklung intelligenter Mobilität und datengestützter Verkehrsinfrastruktur.
Dank der Modernisierung zählt Porto zu den Städten mit einem der fortschrittlichsten Verkehrsmanagementsysteme Portugals. Dies führt zu einem höheren Verkehrsfluss, einer effizienteren Koordination des gesamten Netzes und einem besseren Funktionieren des öffentlichen Nahverkehrs.

Im Projekt eingesetzte Technologien
- 280 x CROSS RS 4S Ampelsteuerungen
- 1 x eDaptiva Zentralsteuerungssystem
- 40 x RSU-Einheiten für V2X-Kommunikation
- 12 x OBU – in Bussen installierte Einheiten
- 41 × VMS – variable Verkehrsinformationsanzeigen
- 66 x Poller mit Signalgebern und ANPR-Kameras – für das Fußgängerzonenmanagement
- 1 x Implementierung des offenen Standards OCIT-O V2.0
- 1 x Integration des DIASER-Systems
- Software für Verkehrsmanagement und -optimierung
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Gemeinsam werden wir eine Lösung und eine Systemarchitektur entwerfen, die den zukünftigen Anforderungen der urbanen Mobilität standhält.
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